04/02/2012

Mein Museum of Me

Von Intel hätte man es kaum erwartet: Mit Museum of Me hat der eher mit konservativen Werten in Verbindung gebrachte Konzern eine ganz wunderbare, virale Kampagne veröffentlicht, die aus Facebook Daten einen virtuellen Rundgang durch ein ganz persönliches Museum generiert.

Leider lässt sich das fertige Video nicht ganz so einfach weiterleiten, auf Facebook tauchen deshalb zurzeit primär Photoalben auf, die einen Auszug zeigen.

Mein Museum of Me habe ich deshalb auf YouTube für die Ewigkeit konserviert.

Viel Spaß beim Ansehen!{EAV_BLOG_VER:43c1582e0cf4f0b2}

Hey, Markus, please don’t call me “Dividenden-Milchkuh”!

Auch wenn es hierzulande etwas konservativer zugeht: Wer sich mit Social Media beschäftigt, dem ist in den letzten Wochen Empire Avenue nicht entgangen.

Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich dabei um eine Social Media Börse. Anstatt in Unternehmen, investiert man bei Empire Avenue sein virtuelles Spielgeld in Personen und Marken.

Der Clou: Wesentlicher Treiber für den Wert der Aktien ist die Aktivität der Mitglieder in sozialen Netzen.

Den Machern von Empire Avenue ist es dabei in einzigartiger Weise gelungen, komplexe Algorithmen zu realisieren, die tatsächlich funktionieren. So lässt sich das System nicht einfach austricksen.

Wer zum Beispiel auf seinem Facebook Profil einfach nur täglich zwanzig Mal das Wall Street Journal zitiert, bekommt dies zwar angerechnet, weil zumindest etwas Bewegung registriert wird. Wenn jedoch die Beiträge nicht von Freunden kommentiert werden, bleibt die Wertsteigerung marginal.

Ähnliches gilt für Twitter.

Werden Tweets häufig weitergegeben (Retweet) oder erwähnt (@Mention), schießt der Aktienkurs in die Höhe. Broadcastet man in die Welt hinaus, ohne dass es jemanden interessiert, rechnet Empire Avenue die Aktivität nur geringfügig an.

Somit wird das Spiel tatsächlich zu einem recht verlässlichen Barometer für Social Media Kompetenz.

Weil das Gameplay durchaus etwas komplizierter ist, haben Marc Thomalla und Markus Breuer damit begonnen, die wichtigsten Aspekte auf empire-avenue.de zusammenzufassen.

Und was lese ich da heute?

Einerseits fühle ich mich natürlich gebauchpinselt.

Andererseits, wer will schon “Dividenden-Milchkuh” genannt werden? Und was passiert, wenn Google das aufschnappt und demnächst auf Platz 1 der Suchergebnisse anzeigt, wenn jemand sich für mich interessiert?

Deshalb, lieber Marc und lieber Markus, please don’t call me Dividenden-Milchkuh! :-)

Wenn Ihr bis hierher gelesen habt, freue ich mich über neue Verfolger bei Twitter (@24z). Auf Empire Avenue findet Ihr mich als e(RALF).

Die Dividenden-Milchkuh entdeckt hat @martinwillnow.

WM Fieber in Unna

Mit einem 4:0 gelang der deutschen Mannschaft ein gelungener Auftakt zur Fussball-Weltmeisterschaft 2010.

Darüber wurde anderorts ausreichend berichtet und da ich kein besonders kompetenter Experte bin, reduziert sich mein Beitrag heute auf ein mit dem iPhone 3GS aufgenommenes Video.

Gemeinsam mit unseren Frauen und meiner Lieblings-Pokerrunde haben wir uns im Anschluss an das Spiel auf den Unnaraner Ring begeben.

Der Rest ist Geschichte:

Wow, was für eine Nacht. Wie geht es erst ab, wenn unsere 11 weiterkommt?